Introduction to China – Online Kurs-Empfehlung [kostenlos]

Introduction to China

Wir haben bereits eine Reihe von Büchern über China genauer vorgestellt, heute stellen wir Euch gerne etwas Neues vor. Kein Buch, ein Kurs mit dem Namen “Introduction to China”, welcher von der Open University erstellt wurde und via iTunes kostenlos erhältlich ist.

China verändert sich – dieser Wandel wird wesentliche Effekte haben, zum einen auf China selber, aber auch auf den Rest der Welt bezüglich der Beziehungen zu China.

Die wirtschaftliche Entwicklung in China bewirkt eine grosse kulturelle Transformation in der Form der wachsenden Nachfrage in der Binnenwirtschaft oder die starke Nachfrage nach Englisch-Sprachkursen der Urbanen Bevölkerung. Diese Veränderungen der Chinesischen Gesellschaft werden auch einen Einfluss auf den Westen und die Art und Weise in und mit China Geschäfte zu machen haben. So folgt die Chinesische Wirtschaft der “Quanxi” Tradition, etwas für westliche Unternehmer sehr Fremdes, nichts desto trotz aber eine wichtige Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg in China.

Dieser Lehrpfad ist eine Einführung, in einige wesentliche Herausforderungen vor denen China heute steht. Beginnend mit dem Thema der WTO und Ihrem Einfluss auf China, wird der Kurs mit den Aspekten der internationalen Politik und Ihrer Entwicklung, den Menschenrechten und den Umweltfragen abgerundet. Zu guter Letzt gibt es noch einen Crash-Kurs in der Mandarin Sprache.

 

Was Sie in diesem kostenlosen, aber wertvollen Kurs lernen:

- eine Vorstellung zu China’s Auftreten und potential im internationalen Handel

- wie sie in China Geschäfte machen und was die Unterschiede zum Westen sind, sowie sich dies verändert

- die Grundlage des konfuzianischen Wertesystem und wie es im Alltag heute noch zu sehen ist

- den Einfluss der englischen Sprache auf die chinesische Kultur

- sie werden sich über die Herausforderungen beim Umweltschutz in China bewusst

- ein grobes Verständnis der Chinesischen Sprache (Mandarin)

 

Starten Sie jetzt hier


Blick hinter die verschlossenen Schlafzimmertüren

Bei den letzten zwei Büchern ich über China zulesen begann, war bereits bei der Einleitung Sex ein Thema. Ich verstehe es ja. Dennoch, gerade bei einer Fremdenkultur ist man oft unsicher ob es nun eine Tabu ist oder nicht? Hier daher ein Artikel von Tom Carter über das Buch von Richard Burger “Behind the Red Door: Sex in China”.

Among the many misimpressions westerners tend to have of China, sex as some kind of taboo topic here seems to be the most common, if not clichéd.  Forgetting for a moment that, owing to a population of 1.3 billion, somebody must be doing it, what most of us don’t seem to know is that, at several points throughout the millennia, China has been a society of extreme sexual openness.

And now, according to author Richard Burger’s new book Behind the Red Door, the Chinese are once again on the verge of a sexual revolution.

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How one Amazon reader review Misleads and what many in the West do not know about China

There is always two sides to every issue so it is time to hear both sides in the same post—again. From Lloyd Lofthouse

A one-star Amazon Reader review written by an Adnil Nevets of “The Unknown Cultural Revolution: Life and Change in a Chinese Village” by Dongping Han said, “The author’s credentials are indisputable. He grew up in China and has an intimate knowledge of Chinese history and Mao’s policies. But, his version of history does not agree with 99% of the (note: Western) academic community, and indeed, official Chinese history.”

Adnil says, “I would suggest that readers keep in mind that there were intelligent, well-educated, scientific and academic members of the Nazi party who were completely smitten with Hitler and defended him to their graves. Sometimes closeness to a historical event does not yield clarity of thought.”

Hmmm, when I checked, Adnil Nevets’ Review Ranking on Amazon was 10,356,111.

Here is my response at Adnil’s reader review….

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The End of Cheap China – eine Buchbesprechung

Shaun Rein's Buch The End of Cheap ChinaIch gebe es zu, aus der Fülle von China Bücher, die jedes Jahr veröffentlicht werden, habe ich nur eine Handvoll je gelesen. Ein grosser Stapel liegt noch vor mir. Die Auswahl an Bücher ist aber enorm, die Intensität mit der über China geschrieben wird, korreliert offenbar mit den Wachstumszahlen der letzten Jahre. Das Buch von Shaun Rein “The End of Cheap China: Economic and Cultural Trends That Will Disrupt the World“ (Das Ende des billigen China – z.Zt. nur in Engl. erhältlich), musste ich aber kaufen und lesen. Schon alleine wegen dem Titel und weil es perfekt zum Connect China Anlass vom September 2012 passt.

Im Gegensatz zu vielen heutigen “China” Schriftsteller, ist Rein einer der wirklich vor Ort lebt und seine Erfahrungen selber gemacht hat. Dies merkt man bereits früh, wenn er den Vergleich zwischen der „uglyfication“ von Prostituierten mit der Wirtschaftsentwicklung zieht. Er startete mit der Gründung sein eigenen Marktforschungsunternehmen CMR China Market Research Group in China. Seinen Blick auf die Dinge und seinen Stil diese zu beschreiben kann als authentisch und aus dem Herzen ehrlich beschrieben werden.

Seine These ist, dass China sich entlang der Wertschöpfungskette bewegt und mit dem Land auch dessen Bürger immer reicher werden. Daraus leitet er verschiedene Strategien und Handlungsempfehlungen ab, die in China bereitgestellt werden müssen für den langfristig, nachhaltigen Erfolg. Sein grosses Asset ist sicherlich, dass er durch seine Arbeit auf viele tausend Interviews zurückgreifen kann. Sei dies von erfolgreichen chinesischen Managern über Fabrikarbeiter bis zu Hausfrauen. Auf Grund dieser Basis extrahiert er eine Bild was Chinesen wollen und wie sich der chinesische Markt entwickelt. Sehr unterhaltsam, gespickt mit Anekdoten, Erfahrungen und Statistiken ein wahrer Lesegenuss. Insbesondere bei den Statistiken gibt es einige tolle Überraschung:

  • Der Fleischkonsum in China beträgt mittlerweile die Hälfte des Durchschnitts in den USA.
  • So ist ein durchschnittlicher Mercedes Benz Kunde in China mit 39 Jahren rund 24 Jahre jünger als der durchschnittliche US-Kunde.
  • Junge Chinesische Kundinnen sparen bis zu drei Monatsgehälter um eine bestimmte Handtasche eines namhaften Designers zu kaufen.

Ein sehr gutes Buch welches Unternehmer lesen sollten, die nach China exportieren oder noch mehr exportieren wollen. Insbesondere wenn Ihre Produkte nicht der Kategorie „Massenware“ entsprechen. Es ist sicherlich keine Anleitung zum Outsourcing der Produktion nach China, vielmehr geht es um den chinesischen Binnenmarkt seiner Entwicklung und dessen Potential. Hier können Sie es direkt bestellen, sollten wir Sie “gluschtig” gemacht haben. Link: The End of Cheap China: Economic and Cultural Trends That Will Disrupt the World


Markenloyalität in China

Nachhaltiger Markterfolg ist ohne das Verständnis der chinesischen Kultur und der lokalen Gegebenheiten nicht zu erzielen. Entsprechend freut es uns, dass wir voraussichtlich gleich zwei Referenten aus China im September begrüssen dürfen, welche vor Ort für grosse Marken zuständig sind. Details folgen (daher jetzt Blog abonnieren ;-) ).

Wer aber nicht warten will und sich bereits in das Thema einlesen will dem haben wir einen Buchtipp: Markenloyalität in China: Kulturelle und markenbeziehungstheoretische Determinanten. In diesem Buch geht es darum, welche Besonderheiten sind zu beachten, um Markenloyalitäten in China aufzubauen? Der Autor Christian Knörle gibt einen Überblick über Werte, Wertentwicklung und -ausprägungen. So stellt er die Markenloyalität in den Kontext zur chinesischen Kultur.


Wird China das 21. Jahrhundert beherrschen? Buchtipp

Vier prominente Köpfe stellen sich der Frage »Wird China das 21. Jahrhundert beherrschen?«.

Wir schreiben den 17. Juni 2011, anlässlich einer Veranstaltung kreutzen die Henry Kissinger, Fareed Zakaria, Niall Ferguson und David Daokui Li das Wort über die Frage: “Wird China das 21. Jahrhundert beherrschen?” Auf der Seite der Ja-Sager finden wir Niall Ferguson und David Li – die Nein-These vertreten Henry Kissinger und Fareed Zakaria. Eine Debatte die auch in geschriebener Form als Buch seinen Reiz nicht verliehrt. So zitiert Ferguson aus dem Buch Der Aufstieg der Anderen: Das postamerikanische Zeitalter
von Zakarias die Worte: “Neben China erscheinen die Vereinigten Staaten als Zwerg. China ist erfolgshungrig.” und Argumentiert so mit den Worten seiner “Gegner” in einer spannenden, stehts fairen aber harten Diskussion. So führt Ferguson weiter aus, dass “das 21. Jahrhundert auch deshalb von China beherrscht wird, weil sich ein übergewichtiges, hochverschuldetes und hypersexuelles Amerika und ein dysfunktionales Europa im Niedergang befinden.”

Fareed Zakariahält in seinem Plädoyer dagegen. “Wenn wir in den vergangenen Jahrzehnten eines gelernt haben, dann, dass nichts ewig weiter wächst.” Er vergleicht in der Folge China mit dem Japanischen Aufstieg und der aktuellen Wirtschaftslage vor Fukushima, wohlgemerkt. “Das Wachstum ist extrem ineffizient. In China investieren Ausländer pro Monat so viel wie in Indien im ganzen Jahr, und trotzdem wächst die chinesische Wirtschaft nur um zwei Prozentpunkte schneller als die indische.” Daraus schliesst er, dass die Qualität des Wachstums nicht hoch ist. Denn “China hat ein Grundproblem noch nicht gelöst, und zwar die Frage, wie das Land mit seiner neuen Mittelschicht umgehen will und wie die Regierung auf die Erwartungen dieser Menschen reagiert. Als Taiwan an einen ähnlichen Punkt kam, ging es zur Demokratie über. Dasselbe passierte in Südkorea. Diese Übergänge verliefen nicht einfach, sondern blutig und chaotisch.”

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Wahrnehmung und Beeinflussung

Wie Menschen Dinge und Sachverhalte Wahrnehmen ist so unterschiedlich wie die einzelnen Menschen sind. Ein jeder hat seine durch Kultur, Erziehung und Medien beeinflusste Persönlichkeit. Dies hat auch einen wesentlichen Einfluss, wie wir andere Länder und Kulturen wahrnehmen. Gerade an der uns fremden asiatischen Kultur, insbesondere der chinesischen Kultur akzentuiert sich unsere nicht immer unabhängige Wahrnehmung.

Das und wie wir in Westeuropa beeinflusst werden hat Matthias Horx, Autor (Das Megatrend-Prinzip: Wie die Welt von morgen entsteht) und Zukunftsforscher in einem spannenden und lesenswerter Artikel abgehandelt. “Die Apokalypse des Spiessers” heisst der Artikel aus DIE PRESSE. Er zeigt hier auf, was zutun ist, wenn die Zukunftsängste sich zur selbst erfüllenden Prophezeiung entwickelt.
Gerade im Dialog mit anderen Kulturen ist es wichtig offen zu sein und respektvoll diesen entgegen zu treten. Was nicht heisst, dass man alles akzeptieren oder gut finden muss. Aber ohne die Perspektive der anderen Seite auch zu betrachten gibt es keinen langfristigen Erfolg. Entsprechend empfehlen wir diesen Artikel zu lesen.


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